Belgien - 10.05.1940

Eintreffen gepanzerter Spitzen am Luftlandebrückenkopf

Eigentlich wollte ich nach der 4. E M E in Heiden eine kleine Bastelpause einlegen. Doch irgendwie hat mich ein Bastelfieber gepackt, so das ich nur 2 Tage später schon wieder am Basteltisch saß. Eine Holzplatte, ein fast fertiges Sdkfz.223 von Dragon, eine in Heiden erworbene Hausecke aus Keramin und ein letztens bei Modellbaukönig billig geschossener Resin-Bausatz eines belgischen Panzers T 15 aus dem Hause Retromodel bilden die Grundlage. Dazu natürlich noch jede Menge Zubehör, Plastikprofile, Modellgras undundund...

 

Naja, hier folgt ein kleiner Zwischenstand:

Das Diorama ist schon recht weit fortgeschritten, das 223 hatte ich schon vorher so weit fertig, wie hier zu sehen, gleiches gilt für die Figur.

Das Brett habe ich mit Plastikprofil eingefaßt, um einen sauberen Rand zu bekommen.

Die Anordnung erfolgt erstmal probehalber, mal schauen wie sich das Ganze entwickelt.

Im Moment konzentriere ich mich erstmal auf die Dioramenplatte.

Das Rumstehen auf der Werkbank hat dem 223 nicht gutgetan, irgendwie hat er ein paar helle Spritzer abbekommen. Diese lassen sich auch nicht so einfach entfernen. Also werde ich Sie wohl mit "Staub" kaschieren.

Dieses Mal wird auch das Innere des Gebäudes etwas Leben und einige Detailierung bekommen. Geplant ist es als kleines Fabrikgebäude oder als Werkstatt.

Das Gebäude stellt eine einfache Ziegelruine dar, vom Stil her ein Industriegebäude Ende 19./Anfang 20.Jahrhundert.

Der 3-teilige Keraminbausatz ist recht schlicht,aber ordentlich detailliert und muß beim Zusammenbau der Teile gut angepaßt und nachgearbeitet werden. Das ist allerdings recht einfach.

Der T 15 von Retromodel ist ein schon recht betagter Resinbausatz - im oberen Bereich ausreichend detailliert, das Laufwerk dagegen... Da er aber im Hintergrund stehen soll, habe ich nur die Laufrollen und das Leitrad überarbeitet und die Ketten gelassen wie sie sind.

Das MG war ziemlich verzogen, etwas Plastikprofil und eine Spritzenkanüle schaffen da Abhilfe.

Dazu habe ich den Turm hohlgebohrt und - gefräst und ein MG eingesetzt. Jetzt muß ich noch die fehlenden Nieten ergänzen, dann wird gelackt.

Die Ziegelpflasterung und die Grundstücksmauer sind aus dem Eisenbahnzubehör.

Zum Schluß für heute noch ein Blick in die Projektschachtel mit einigem von dem Zubehör, das verwendet werden soll. Mal sehen, wird wohl nicht alles werden, ich will das ganze nicht übertreiben.

Ich bin wieder ein ganzes Stück vorangekommen. Den Rahmen habe ich probehalber schwarz lackiert, um zu sehen wie es wirkt. Paßt sehr gut, finde ich.

Das Tor der Einfahrt zum Werksgelände ist auch fertig, ein weiteres Teil aus dem Eisenbahnzubehör. Die zweite Torhälfte habe ich bei einem anderen Diorama verwendet. Die Bemalung und Alterung der Mauern ist soweit abgeschlossen, es fehlt nur etwas kleinere Detailarbeit und die Versiegelung mit Mattlack.

 

Die Bemalung des Tores erfolgte mit Acrylfarben, Schwarzmetallic und Gold. Obwohl nur 2-farbig hat es ganz schön gedauert. Die Scharniere wurden aus Plastikprofil gemacht. Leider sind Sie nicht wirklich zu erkennen.

An die Aussenseite der Mauer kommt noch etwas Efeu von Mininatur.

Die Zwischendecke entstand aus Plastikprofil, darauf wurde etwas Furnierholz geklebt. Die Balken habe ich aus einem Kaminstreichholz gemacht.Zuerst habe ich mit dem Bastelmesser die Bretterfugen eingeritzt, dann mit einem Dorn Nagellöcher gesetzt und zum Schluß das ganze mit Fußbodenglänzer versiegelt und ein washing mit Umbra gemacht. Die Fugen sind leider nicht mehr erkennbar. Keine Ahnung, wie ich das löse.

Eine Werkbank mit Schraubstock und 2 Werkzeugschränke füllen die eine Seite der Ruinenecke. Da die Mauer an der Seite der Werkbank zerstört ist, hat es die Werkbank etwas in den Raum geschoben. Es kommen noch Werkstücke und Werkzeug auf die Bank, dann wird das ganze mit Schutt bedeckt.

Das Ganze wird ein Teil einer Metallwerkstatt. Die andere Seite beherbergt ein kleines Metalllager. Natürlich würde man in keiner Wekstatt Blankstahl zusammen mit rostigem Stahl lagern, aber der Platz ist gering und es sollte etwas Abwechslung vorhanden sein.

 

Im Hof lagern einige fertige Zaunelemente, die nur noch sandgestrahlt und lackiert werden müßen. Bis jetzt habe ich drei Stück fertig, mal sehen wie viele es insgesamt werden. Die Elemente sind aus einem Set von Faller glaube ich. Dünnerschleifen, versäuber, bemalen und "verrosten" mittels Pigmenten sind sehr zeitaufwendig - aber ich kann ja nach und nach mehr dazustellen.

Nachdem wieder einige Zeit ins Land gegangen ist, komme ich endlich dazu, den neuesten Stand der Dinge zu zeigen.

Ich habe die fehlenden Nieten mit Hilfe von Archer - Abziehbildern aufgebracht, ich finde diese Technik gar nicht so schlecht. Danach habe ich alles in Khaki lackiert.

 

Am Diorama habe ich bisher nur wenig geschafft - der Efeu ist von MiniNatur, dazu etwas selbstgemachter Schutt. Um die Wirkung besser abschätzen zu können, werde ich die Schutthaufen in kleinen Schritten Stück für Stück aufbauen.

Das Gleiche gilt für den Innenhof, ich werde die Schutthaufen in kleinen Schritten aufbauen, damit es nicht zuviel wird.

Auch am Panzer bin ich weitergekommen, erste Detailwashings sind leider nicht wie gewünscht ausgefallen. Ich weiß noch nicht, wie es weitergeht - leider heben sich die Nieten nicht besonders deutlich ab.

Im Bereich der Laufwerke habe ich etwas Detailbemalung an Laufrollen, Schwingarmen und Ketten vorgenommen. Des weiteren habe ich die rudimentären Kettenandeutungen an den später im Diorama sichtbaren Stellen etwas verfeinert.

Auch die Figuren habe ich mittlerweile angefangen. Die Entwürfe stehen im Groben.

Basis sind selbstgegossene Figurenteile und teile von Preiser- und Zvezda-Figuren.

Die Szene soll mehrere Fallschirmjäger zeigen, die sich nach den Kämpfen und dem Eintreffen des Entsatzes mit einem aufgegebenen Feindpanzer etwas intensiver beschäftigen - man sucht Ess- und Rauchwaren. Einer der Jäger steigt gerade in die aufgebrochene Turmluke.

Beim Öffnen des Panzers hatte er tatkräftige Hilfe von einem Kollegen...

...welcher das Tatwerkzeug noch in Händen hält.

Ein weiterer Jäger wird vore auf dem Panzer sitzen und...

...läßt sich grade von einem Kameraden was zu rauchen geben.

Bei der stehenden Figur handelt es sich um eine weitere Variation des MG-Schützen aus dem Figurensatz von Zvezda. Allerdings werde ich den Kopf noch gegen eine Kopf ohne Kopfbedeckung von Preiser austauschen.

Nach langer Modellbauabstinenz wegen akuter Lustlosigkeit kommt endlich wieder etwas Bewegung in das Projekt. Ich habe im Laufe der Woche langsam wieder angefangen zu basteln und auch wieder Teile abzugiessen.

Am Diorama habe ich die restlichen Zaunelemente bemalt, mit Pigmenten "verrostet" und dann aufgeklebt. So konnte ich heute mit dem Schutt weitermachen, ich bin damit ein gutes Stück weitergekommen.

Im ersten Stock ist auch schon Schutt verteilt, hier wird später noch ein Aktenschrank und vielleicht ein Stuhl eingearbeitet, reste eines Büros.

In der Werkstatt habe ich die erste Schicht Schutt vorsichtig verteilt. Hier fehlen noch einige Details wie Werkzeuge und Werkstücke, die als nächstes aufgeklebt werden müssen, bevor dann wieder Schutt aufgebracht werden kann.

Ich habe einige Werkzeuge abgegossen. Natürlich findet nicht alles Verwendung, aber es ist reichlich nützliches Material vorhanden.

Ich habe auch zwei neue Figuren angefangen, dieser Jäger wird an einem der Werkschränke stehen und eine Schublade aufziehen, um den Inhalt zu inspizieren.

Der zweite Jäger betritt gerade die Werkstatt, ebenfalls auf der Suche nach nützlichem, wobei er sich gerade eine Zigarette ansteckt.

 

Beide Figuren entstanden auf Anregung eines Modellbaufreundes im Beitrag auf Modellbauforen.de.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Schublade, die der Fallschirmjäger aufzieht. Ein Teil aus einem Kübelwagen von FSF, das ich etwas nachgearbeitet habe. Es werden wohl auch noch 1 odeer 2 Schlüssel dazukommen. Viel wird man davon eh nicht sehen.

Schweißgerät und Schutzmaske. Für die Gasflaschen habe ich einen Wandhalter gescratcht aus Plastikprofilen.

Ein umgekippter Werkzeugkasten und Werkzeuge im Schutt um die Szene etwas zu beleben.

Auf diesem und dem nächsten Bild sieht man einige Werkstücke und weiteres Werkzeug.

Links neben dem Werkzeugschrank kommtder Gasflaschenhalter an die Wand.