PzKpfwg.III Ausf.E

von Cpl Overby`s Motor Pool aus Gießharz

In dem von mir bevorzugten Modellbauforum (www.modellbauforen.de) hat gerade ein Gruppenbau zum Thema PzKpfwg.III begonnen.Mit diesem Modell nehme ich am Gruppenbau teil. Zeitgleich zum Gruppenbau werde ich den Baubericht zu diesem Modell hier auf meiner HP führen.

Neben dem o.g. Modell kommen noch gedrehte Rohre von Aber für das Geschützrohr und die MG zum Einsatz.

 

Bei dem Resinebausatz handelt es sich um ein Garage Kit aus USA.
Das Modell weist zum Teil sehr feine Details auf, ist aber auf der anderen Seite in einigen Bereichen sehr unsauber gegossen und erfordert daher etwas Nacharbeit. So muß die Fischhaut aus den beiden großen Kettenteilen entfernt und alles ordentlich versäubert werden.

Das Geschützrohr entspricht eher der 7,5 cm KwK L/24 als dem der 3,7 cm KwK. Daher greife ich hier wohl auf ein gedrehtes Pak-Rohr aus dem Hause Aber zurück.

 

Nachdem ich mich etwas näher mit dem Kit beschäftigt habe, ist mein Enthusiasmus komplett verflogen.

Das Teil weist zwar einige schöne Details im Bereich Oberwanne und Turm auf, ist aber insgesamt doch sehr schlecht. Teilweise ist das Riffelmuster auf den Kettenabdeckungen schwach wiedergegeben, an vielen Stellen fehlt es jedoch ganz.

Der Turm ist isgesamt zu flach, hier habe ich Pi x Daumen mit Plastik-sheet unterfüttert. Andeutungsweise zu erkennen, die Federung der Laufrollen ist eher angedeutet als akurat wiedergegeben.

Die Kette selbst ist gut detailliert, ich denke, das ist die Kette von Revell.

Hier sieht man es etwas besser - da die Laufrollen direkt an die Wannenseite geklebt werden müssen, ist nicht wirklich Platz für eine ordentliche Wiedergabe der Federelemente. Keine Ahnung, wie ich das kaschieren werde. Was man nicht auf dem Bild sieht, die Achsen der Stützrollen sind genauso dick wie die Stützrollen selbst...AAAAAAAaaaaahhhhhhrgl !

Besonders gerade wurde die Kette des Masters auch nicht ausgerichtet, der Wannenboden...gut, den wird man auf dem Dio eh nicht sehen. Und den Schlitz vorne am Bugpanzer kann man ja spachteln und verschleifen...

Huuups, ja was ist denn das ? Linke Seite Revellkette, rechte Seite der Esci-Gammel; Was soll jetzt das schon wieder ??? Und wieso sind die Ketten gegenläufig aufgezogen ? Den #zensiert#  Masterbauer soll doch  #zensiert# #zensiert# und dann soll er #zensiert# und #zensiert# #zensiert#.

Aus gußtechnischen Gründen wurde die Hutze hinten voll gegossen. Da kann ich also auch erstmal stundenlang den Dremel schwingen...Hurra.

Von den Kettenabdeckungen reden wir lieber nicht.

Was sich beim linken Laufwerk schon andeutete, hier wird es vollends war - P III bei der Vollbremsung.

Fazit: Das Fahrzeug wird später vor einer Mauer oder Wand stehen, so das man diese Schokoladenseite nicht mehr sieht !

 

Das da neben dem Turm ist  Overby`s Idealvorstellung einer 3,7 cm KwK. Oha, das erklärt einiges, wie ich finde.

Das 7,5 cm L/24 - Rohr hab ich erstmal entsorgt, die Rohraufnahme ein bischen in Form geschliffen.

Jetzt heißt es spachteln und schleifen, dann sehen wir weiter.

Ich wünschte, ich hätte das Teil nie in der Hand gehabt... Zu spät, jetzt wird bis zum bitteren Ende gebaut. Oder besser, zurechtgepfuscht.

Die oben gezeigten Drehteile von Aber hängen wieder im Schrank, die werde ich bestimmt nicht an dieses Mod...Mod... diesen #zensiert# Bausatz verschwenden.

Immer wieder gegen den Drang, das Resingelumpe in die tonne zu treten ankämpfend, habe ich weitergewurstelt. Die rechte Laufwerkseite habe ich halbwegs hingebastelt, die werde ich nie wieder vorzeigen.

Auf der linken Seite habe ich weitere Arbeit investiert. In der Restekiste fanden sich noch Teile eines Esci -StuG III. Verwendent wurden die äußeren Lufrollen, außerdem wurden die Stützrollen des Kits abgeschnitten und durch die von Esci ersetzt. Dabei habe ich gleich die Position der vorderen Stützrolle korrigiert. Erst bei späteren Ausführungen des Fahrzeuges war die 1. Stützrolle etwas weiter nach vorn verlegt. Dabei habe ich dann auch gemerkt, das die Notausstiegsluken in derWannenseite zu weit vorn liegen... . Ok, das macht jetzt auch nichts mehr.

Zwar liegen dem Bausatz auch einzelne Luken bei, aber extras noch die angegossenen Luken abschleifen - NÖÖÖÖÖÖ.

Am Ende habe ich doch ein gedrehtes Rohr verwendet - allerdings ein russisches 37 mm - Rohr für Fahrzeuge der BT-Reihe. Etwas nachgeschliffen, geht auch. Ist von RB und hat ganze 0,95 € gekostet. Für den Preis hätt ich nix basteln können.

Jetzt heißt es, etwas spachteln, etwas schleifen, ein paar Details ergänzen und dann ab zum Lackierer.

Und da der Frust über Overby`s Resineverschw.... mich unterzukriegen droht, hab ich mir was neues rausgesucht. Hier die Basis, der schöne Revellbausatz. Weiterhin kommt der Umbausatz von MR-Modellbau für P III E zum Einsatz.

Der Satz besteht aus ein paar sehr schön detaillierten Resinteilen...

...einem gedrehten Rohr und einer Tüte voll guter Weißmetallteile. Das ist doch gleich was ganz anderes.

Allerdings ist auch hier icht alles Gold, was glänzt. In beiden Kettenabdeckungen befinden sich grosse Luftblasen.

Es sind an mehreren Stellen Luftblasen; an der Spitze der Kurbel auf der rechten Abdeckung ist eine Stelle, wo das Harz nicht richtig reagiert hat.

Nicht schön, das muß ich von oben irgendwie kaschieren, da die Oberflächenstruktur der Kettenabdeckung an dieser Stelle beschädigt ist.

Die Löcher in den Auspufftöpfen lassen sich relativ einfach verspachteln, aber die ganzen Luftblasen in der Turmrückseite machen mir doch Kopfzerbrechen. Besonders die Große in de Mitte am unteren Rand - wie soll ich da den Anguß bloß abkriegen, ohne den Turm zu beschädigen ?

Mein erster Bauabschnitt im neuen Jahr:

Ich bin bei den Abschlußarbeiten angelangt, Lukendeckel Kommandantenluke, Nebelwerfer, etwas Spachtel- und Schleifarbeiten. Gitter auf den Motorlüftern aus Draht, Bug-MG; jetzt fehlen noch Lampen, die beiden Koaxial-MG im Turm, Farbe drauf und bloß aus den Augen damit.

Obwohl beide Bausätze den III E darstellen sollen, sieht das doch sehr unterschiedlich aus.

Die Türme der beiden Modelle - kein Vergleich ! Die Unterschiede fallen deutlich ins Auge

Die Details am MR - Turm fallen sehr viel schärfer und feiner aus und sind, soweit ich das beurteilen kann, auch korrekter positioniert.

 

Auch die gesamte Turmformweicht voneinander ab, welche jetzt richtig ist, habe ich noch nicht geprüft, aber wenn ich raten sollte...

...fällt die Wahl nicht schwer. Am Turmheck des MR-Turms muß ich noch etwas nachschleifen, die schlechte Gußqualität macht sich hier sehr störend bemerkbar.

Hier ist nochmals sehr deutlich die unterschiedliche Turmform zu sehen- Auch die Turmfront ist beim MR-Turm sehr viel feiner und schärfer dargestellt. das dem Bausatz beiliegende gedrehte Rohr spricht für sich.

Da die Lüftungshutze am Heck in die Revell Unterwanne eingepaßt werden mußte, mußte ich Ober- und Unterwanne vor der Laufwerksmotage zusammenkleben, um die angepaßten Stellen spachteln und schleifen zu können. Die Stützrollen sind schon angeklebt, Kettensegment, Trieb- und Leitrad sind nur aufgesteckt um zu kontrollieren, wie alles zusammenpasst.

Auspufftöpfe und Nebelwerfer sind montiert - beim abtrennen des einen Auspufftopfes ist das Endrohr abgebrochen (Luftblase im Guß).

Am Heck über dem Kettenspanner kann man die gespachtelte Stelle erahnen. Und auf beiden Seiten habe ich die vordere Stützrolle nach hinten versetzt, da das Revell-Modell ja eine Audf.M darstellt.

Beim Anpassen im Bugbereich habe ich etwas großzügig weggeschnitten, da mußte ich mit Plastikprofil nachbessern.

Bei einigen Kleinteilen muß man auf die Bausatzteile zurückgreifen - der Antennenfuß ist ok, aber die Schutzschiene, na ich weiß nicht. Inzwischen habe ich die Schiene neu gemacht aus Plastikprofil und Blechstreifen, Bilder folgen demnächst.

Jetzt sind beide soweit fertig, das ich ans lackieren gehen kann. Auf den folgenden Bildern fehlt nur noch das Bug-MG bei dem MR / Revell-Umbau. Dafür habe ich letztendlich auf ein gedrehtes MG von Aber zurückgegriffen.

Über dieses "Ding" gibt es nicht mehr viel zu sagen...

Webnn man nur weit genug weg ist, wird er lackiert auch einigermaßen aussehen.

Allzu viel muß bei dem Umbausatz von MR nicht nachdetailliert werdenhier die Handgriffe über der Richt- und der Ladeschützenluke. Die Löcher sind vorgegeben, wie man sieht habe ich die Griffe aus Draht gebogen.

Die Lüftergitter sind aus dem Eisenbahnzubehör, Hersteller habe ich vergessen, war als Maschendrahtzaun gedacht.

Da die Antennenschutzschiene von Revell falsch und untauglich ist, habe ich eine neue aus Plastikprofil und Bleifolie gebaut.

Das "Ding" erhielt das Abschleppseil aus dem Revell P III M, wobei ich 2 Kauschen weggeschnitten und alles etwas zurechtgeschnitzt habe. Die frühen P III hatten nur ein langes Abschleppseil, die späteren erhielten derer 2.

Die überschüssigen Kauschen habe ich dann für den MR benutzt, das Seil wurde aus verdrilltem Kupferdraht gemacht, die Befestigungen aus Bleifolie.

Die ausgebrochene Stelle am hinteren linken Kettenblech habe ich inzwischen geflickt.

Nach einer längeren Pause habe ich mich aufgerafft, und mit der Lackierung begonnen. Für den geplanten Einsatz in einem Diorama "Westfeldzug 1940" habe ich Panzergrau mit braunen Tarnstreifen als Farben gewählt.

Die Modelle wurden mit Tamya Acrylfarben lackiert, Kette und Laufrollenbandagen mit Vallejo-Acrylfarben.

Nach langer Zeit habe ich mich endlich aufgerafft und die beiden P III (bis auf ein paar Kleinigkeiten) fertiggestellt. Ich habe zum ersten Mal mit Produkten aus dem Hause AK 47 gearbeitet, genauer mit White Spirit (Terpentinersatz) und washing für Panzergrau. Meine mangelnde Erfahrung damit in Anrechnung gestellt, ist das Zeug ok. Es ist bequem, weil es funktioniert, ob man es haben muß, sollte jeder für sich selbst entscheiden.

Eigentlich muß man es nicht extra erwähnen - ich tue es trotzdem: Dies ist der P II E auf Basis MR / Revell.

Neben einem Diorama fehlt hier natürlich in erster Linie der Panzerkommandant.

An den nebelkerzen fehlen noch die kleinen Ketten, diese werde ich noch ergänzen.

Und jetzt das kleine Trauerspiel, der P III E von Cpl Overby`s Motorpool - ohne Worte.

Zum Abschluß noch ein paar Impressionn des Dioramas, in dem der "244" eingesetzt wird.

Nichts aufwendiges, eher ein weiteres Übungsstück für zukünftige Projekte um neue Techniken auszuprobieren.

Weiter geht es mit Farbe.Ich werde den Werdegang des Dioramas der Einfachheit halber an dieser Stelle fortführen. Ich wollte gar nicht so viele Bilder zeigen, aber naja - manchmal kommt es anders. Und jetzt wieder umsortieren in eine andere Sparte ist mir zuviel Arbeit.

Hier an der oberen Seitenwand kann man die schlechte Qualität des Abgusses sehen. Der Hersteller ist mir unbekannt, da ich die Ruine vor 10 oder mehr Jahren mal auf einem Flohmarkt mitgenommen habe, nehme ich aber an, das es irgendeine Kopie ist.

 

 

Danach kommen die Trümmer. Es handelt sich dabei um ein Gemisch aus Bohrstaub, echte Ziegeltrümmer, Ziegelstaub undHolzreste. Das Ganze wurde dann mit wasserverdünntem Holzleim

fixiert. Tür und Fensterrahmen müssen noch angespachtelt und lackiert werden. Dann kommen noch Glassplitter dazu.

Fensterrahmen und Türen sind vorgestrichen, außerdem habe ich aus Magic Sculp ein paar Sandsäcke modelliert.

Die Sandsäcke wurden mit Acrylfarbe "Heller Sand" grundiert, dann mit einer Lasur in Beige überzogen.

Von Außen ist die Stellung eher unauffällig, von Innen jedoch gut verstärkt.

Und als Kontrast, sozusagen als kleines Farbtüpfelchen im grauen Kriegsalltag...

 

Für das qualitativ hochwertige Modell von Overby`s Motorpool kommen natürlich nur die erstklassigen Figuren von Hät in Frage - naja...

Ich habe versucht zu entgraten - jetzt weiß ich wieder, warum ich Weichplaste nicht mag !

Inzwischen ist der Gesamteindruck des Dios für mich so gut, das ich versucht bin, den "133" darauf zu plazieren. Ich denke, diese Option werde ich mir offenhalten, bis das Diorama komplett fertig ist bis auf den P III. Mal sehen, welcher von Beiden am Ende dort steht.

Ist wohl klar - die Jungs dürfen dabei nicht fehlen.

Weiter geht es: Ich habe noch einige Sandsäcke ergänzt und angefangen, die ersten Kleinigkeiten an Zubehör zu verteilen. Da die Fallschirmjäger beim Essen sind, haben Sie Ihre Stahlhelme abgelegt - allerdings griffbereit. Gleiches gilt für die Waffen.

Die Waffen sind die typischen Infanteriewaffen des Jahres 1940 - Karabiner 98 k und Panzerbüchse 39. Dazu kommt noch ein MG 34. Die Sandsackreihe auf der Mauer habe ich etwas verlängert, um dort einen 3.Fallschirmjäger einzupassen.

Um Verluste an Waffen und Ausrüstung beim Sprung/Abwurf  auszugleichen, wurde von vornherein die doppelte Menge der benötigten Waffen abgeworfen. Daher sind die drei Fallschirmjäger in dieser Stellung am vierten tag nach der Landung auch relativ gut bewaffnet. Für jeden Mann ein Kar 98k, dazu eine Pzbs 39 und ein lMG 34.

Zusätzlich zu den Waffen wird in der Stellung noch einiges an persönlicher Ausrüstung und Munition verteilt, z.B. Spaten, Kochgeschirre, Feldflaschen.

Bei den Figuren habe ich nach dem Verspachteln und grundieren inzwischen mit der Bemalung begonnen.

Hier die neue 3.Figur, gebaut aus einer selbstgegossenen Figur und Preiserteilen.

Jetzt habe ich Waffen und Ausrüstung komplett auf dem Dio. Es fehlen eigentlich nur noch die Glasscherben und Geschoßhülsen.

Auch mit den Figuren geht es langsam voran. Hautpartien und Haare sind noch in Arbeit.

Der Kommandant des "133". Nachdem nun schon so viel Arbeit in dem Diorama steckt, werde ich den besseren der beiden P III dort hineinstellen.