Kampf an der Seine - 1500 Pkte. FoF

Am Samstag den 09.01.2016 besuchte mich Heiko aka "Panzerknacker" spontan zum ersten mal zu Hause.

Nach viel gequatsche und Modellbaufachsimpelei wurden die Armeen ausgepackt und bis spät in die NAcht ein 1500 Punkte - Force on Force ausgetragen.

Panzerknacker trat mit seinen erstklassig gebauten und bemalten US-Truppen gegen meine Deutschen an.

Deutsche Aufstellung:

2 x Jagdpanther

1 x Hetzer

1 x Sturmhaubitze 42

1 x Demag 1 to.Zkwg.

1 x Sd.Kfz.250/1

2 x Schwimmwagen

1 x 10er-Trupp mit 2 cm Flak-Vierling 38 und 7,5 cm le.IG 18

2 x 10er-Trupp Infanterie

1 x 5er - Trupp Infanterie

1 x Scharfschütze

 

US-Truppen

M10 Wolverine

M36 Jackson

M4A3E8

M3 Halbkette

M3 Scout-Car

Jeep

45 Mann Infanterie

 

Gespielt wurde auf 2 x 1,25 Meter mit Flußlauf, den man nur auf zwei Brücken überqueren konnte oder mit meinen Schwimmwagen. Die Schwimmwagen wurden allerdings mitten auf dem Wasser vom Easy Eight erwischt und mit Mann und Maus versenkt. Mal eben schnell übersetzen mit den Dingern ist nicht, wie ich feststellen mußte.

 

Ich habe auf der Seite mit dem Fluß angefangen, was mir im ersten Moment einen taktischen Nachteil bescherte. Da ich nur 2 Brücken als Übergang für die Masse meiner Truppen zur Verfügung hatte, konnte ich nur sehr Verhalten vorstoßen.

Die US-Boys konnten sich dagegen zuerst gut in der Breite entwickeln, ohne das für mich ein Angriffsschwerpunkt erkennbar war. Damit lag die aktive Rolle in der Anfangsphase bei den Amerikanern.

Der deutsche Aufmarsch endete praktisch an den Brücken, aus Furcht das die beiden Führungsfahrzeuge im zusammengefaßten US-Feuer auf der Brücken liegenbleiben und diese blockieren könnten

Die Amerikaner stießen schwungvoll zu nden Brücken und den auf Ihrer Seite liegenden mittleren Geländemarkern vor. Dabei wurde die US-Halbkette kalt erwischt, ich glaube von einem der Jagdpanther.

In der Mitte zog Panzerknacker sein Scout bewußt vor die Brücke in den deutschen Feuerbereich, damit das Wrack die Brücke blockiert.

 

Dieses passive Manöver verleitete mich dazu, meine Schwimmkübel zu einem Handstreich über den Fluß anzusetzen.

Dabei hatte ich gerade die Zugfahrzeuge meiner Geschütze aus dem Weg gefahren, um mit Jagdpanther,  StuH 42 und einem 10er-Trupp über die Brücke vorzugehen.

An der Eisenbahnbrücke hatte ich endlich umgruppiert, der Jagdpanther war nach vorn gezogen, der Hetzer mußte etwas nach hinten und die Aufgesessene Infanterie des Jagdpanthers konnte nun absitzen.

Beide Seiten haben sich an der Brücke festgebissen, die Amerikaner führen Truppen an die Strassenbrücke vor, während auf deutscher Seite an der Strassenbrücke ein weiterer 10er-Trupp vom zweiten Jagdpanther absitzt und die Schwimmwagen über den Fluß tuckern.

Und auf der Eisenbahnbrücke rollt der erste Jagdpanther gefolgt von Infanterie vor.

Während der Wolverine nicht mal Lackschäden bekommt vom Feuer meines 7,5 cm IG 18 bleibt der Infanterietrupp einfach stehen. Dabei lag ein Geländemarker auf dieser Flußseite zum greifen nahe, ohne das die deutsche Truppe die Einnahme auch nur hätte behindern können.

Dafür ist in der Mitte der Easy Eight nachgerückt und versenkt die beiden Schwimmwagen mit 5er-Trupp und dem Scharfschützen durch MG und Geschützfeuer, unterstützt durch Infanterie. Die erreicht zwar den Geländemarker in diesem Bereich, aber er bleibt durch deutsche Truppen in der Nähe umkämpft.

An der Eisenbahnbrücke gehen Jagdpanther und Infanterie zusammen gegen den M36 Jackson und die Infanterie vor. Dabei wird der Jackson bewegungsunfähig geschossen.

Ausserdem greift der 2 cm Flak-Vierling ins Geschehen ein und kann erste Treffer landen.

Nach einer Positionsänderung kann der Jagdpanther an der Strassenbrücke einen Treffer am Easy Eight landen, der andere Jagdpanther kassiert selber 2 Treffer und blockiert damit die Eisenbahnbrücke. Dafür wird der Wolverine zerstört und die US-Infanterie auf diesem Flügel muß schwere Verluste einstecken. Der Flak-Vierling schaltet noch den Jeep aus.

Der Wolverine hat in diesem Zug das Infanteriegeschütz zerstört und zwei der Bediener ausgeschaltet.

Trotz steigender Verluste gehen die Amerikaner weiter agressiv vor.

Was zu üblen Verlusten bei der deutschen Infanterie an der Eisenbahnbrücke führt. Das erinnerte mich an Werbung - Zewa Wisch und weg !

Jagdpanther Nr.2 und StuH42 rangierten einmal kurz und nahmen den Wolverine unter konzentriertes Feuer. Dessen Infanterietrupp hatte sich teilweise endlich zum Geländemarker auf seiner Seite aufgemacht, Der Rest wechselte zur Unterstützung zum Trupp an der Eisenbahnbrücke.

Der deutsche Gegenschlag an der Eisenbahnbrücke schaltete die vorderste US-Infanterie komplett aus.

Und das unglaubliche war geschehen - hatte Panzerknacker vorher schon mit 6+5 das IG 18 ausgeschaltet, erwischte er den Flak-Vierling genauso - 6+5, uuuund wech den Dreck. 2 Mal in einem Spiel ein Geschütz auf diese Weise auszuschalten ist schon eine reife Leistung.

Außerdem landete der Wolverine noch einen Treffer auf der StuH 42.

An der Eisenbahnbrücke verabschiedete sich der letzte Granatwerfer der Deutschen nach mißlungenem Moraltest, nur noch der nicht mehr fahrfähige Jagdpanther hielt die Brücke. Den Hetzer setzte ich Richtung Strassenbrücke in Marsch.

Jagdpanther und StuH42 erledigten als nächstes den Wolverine, mein letzter 10er-Trupp plus die Reste des Geschütztrupps gingen gemeinsam gegen den Easy Eight vor und gaben auch diesem den Rest. Damit war das Gefecht im großen und Ganzen entschieden.

Abschließend gab ein vereinzelter Bazooka-Schütze dem Jagdpanther auf der Eisenbahnbrücke den Rest, bevor die wenigen überlebenden GI`s die Hände heben mußten.

Ein klarer Sieg für die Deutschen, der aber mal wieder wirkungslos verpuffte, da der Vormarsch durch die blockierten Brücken aufgehalten wurde. Und ob es gelingt, die Brücken zu räumen und den Vormarsch fortzusetzen, bevor die Amerikaner den Angriff mit frischen Kräften wieder aufnehmen können ?